Auswahl der Komponenten

Basis

Meine Vorstellung bei diesem Projekt war ein geländegängiger LKW mit Kofferaufbau, ähnlich einem Expeditionsfahrzeug oder einem Begleit-LKW der Rallye Dakar.
Als Basis entschied ich mich für den Unimog Explorer der Firma Bruder, da dieser meinen Vorstellungen schon relativ nah kam. Bei dem Umbau soll der Kofferaufbau weitestgehend übernommen werden und nur kleine Änderungen erfahren.

Auswahl der Komponenten

Die Achsen, Räder und Felgen stammen von AFV-Modell. Der Reifendurchmesser beträgt etwa 70mm und die Breite etwa 25mm.
Bei den Achsen wurde die Ausführung mit schaltbarer Differentialsperre gewählt, um möglichst gute
Geländeeigenschaften zu gewährleisten bzw. bei Fahrten auf dem Asphalt die Reifen zu schonen. Die Übersetzung ist
jeweils 3:1.

Die Fahrwerksteile, der Motor (Typ 2827-26) und das Getriebe habe ich bei Robbe gekauft. Als Motor wurde ein Brushlessmotor gewählt, da diese höhere Drehmomente bei kleinerer Baugröße liefern als vergleichbare konventionelle Elektromotoren. Das Getriebe ist ein 2-Gang Schaltgetriebe mit den Übersetzungen 13,5:1 und 4,5:1. Aus der Kombination aus Achse und Getriebe ergeben sich die Gesamtübersetzungen von 40,5:1 und 13,5:1. Das Modell hat dann im kleinen Gang eine Geschwindigkeit von 1,8 km/h (ca. 26 km/h im Original) und im großen Gang eine Geschwindigkeit von 5,5 km/h (ca. 80 km/h im Original).

Die Servos für die Lenkung und die Betätigung der Schaltung des Getriebes sind Standardservos der Firma Conrad Electronik. Der Servo für die Differentialsperre sperrt beide Achsen gleichzeitig und benötigt daher etwas höhere Kräfte. Hierfür kommt ein Digitalservo der Firma Graupner zum Einsatz.
Der Rahmen wird aus Aluminiumprofilen selbst erstellt.

Übersicht der verwendeten Komponenten. Von links:Quertraverse, Servo für Differentialsperre, Federaufnahme und zugehörige Federn, Hinterachse, Längs- und Dreiecklenker, Motor- Getriebeeinheit, Längs- und Dreiecklenker, Vorderachse, Lenkservo, Federaufnahme mit Federn, Schaltservo und Quertraverse

Fernsteuerung und Elektronische Komponenten

Die Fernsteuerung ist eine MC-12 der Firma Graupner. Diese wurde mit zwei Kippschaltern und einem Drehpotentiometer zusätzlich ausgerüstet.
Die Lichtsteuerung sollte alle Funktionen der StVO ermöglichen. Deshalb entschied ich mich für die Lichtanlage der Firma Gewu, welcher mit einem 8 Kanal-Multi-Schalter der Firma Conrad angesteuert wird. Alle Lampen werden mit unterschiedlichen LED betrieben, welche teilweise mit unterschiedlichen Vorwiderständen unterschiedliche Helligkeiten realisieren. Als Akku kommt ein LiPo-Akku (7,4 V und 5000 mAh) der Firma LRP zum Einsatz. Betankt wird der Akku mit einem Ladegerät der Firma akkumatik.